Augenoperation Infos

Bei welchen Augenkrankheiten empfiehlt sich eine Augenoperation?

Die Durchführung einer Augenoperation kann aus unterschiedlichen Gründen in Betracht gezogen werden. Liegt beispielsweise ein vererbter Sehfehler vor oder tritt eine Augenkrankheit wie zum Beispiel der Grüne Star auf, dann empfiehlt sich in vielen Fällen eine Behandlung mit Hilfe der sogenannten refraktiven Chirurgie.

Augenoperationen bei einem Sehfehler

Sehfehler liegen bei Menschen dann vor, wenn sie zum Beispiel schielen oder die Hornhaut des Auges verkrümmt ist. Diese können praktisch und optisch ein Hindernis im Alltag darstellen, sie können jedoch durch eine Augenoperation zum Teil oder auch ganz behoben werden. Damit die Augen gleichmäßig nach vorne schauen und die Augenschwäche behoben wird, werden bei der Augenoperation verschiedene Muskeln des Auges gestrafft oder gelockert.

Dabei wird nicht operativ in das Augen eingegriffen, weshalb nahezu alle Komplikationen ausgeschlossen werden. Vereinzelt können nach der Augenoperation Infektionen oder Nachblutungen vorkommen. Um das Schielen ganz zu beheben, muss jedoch zusätzlich mit der Augenoperation, die in den meisten Fällen mehrfach durchgeführt werden muss, auch eine Brille getragen werden.

Augenoperation bei Grünem Star

Der Graue Star und der Grüne Star sind die am meisten gefürchteten Augenkrankheiten. Der Grüne Star kann im Gegensatz zum Grauen Star schon relativ früh, nämlich ab dem 40. Lebensjahr auftreten. Die Ursachen für derartige Augenerkrankungen sind vielfältig. Einerseits liegt dies an verschiedenen Vorerkrankungen wie Diabetes oder aber auch an einer erblichen Veranlagung.

Zunächst wird der Arzt nach dem Auftreten des Grünen Stars versuchen, das Auge durch Medikamente zu behandeln. Falls dies nicht erfolgreich verläuft, kommt beim Offenwinkelglaukom eine Augenoperation in Frage. Zur Anwendung kommen hierbei häufig zwei Verfahren, die die Bezeichnungen Lasertrabekuloplastik beziehungsweise Trabekelektomie tragen.

Bei diesen beiden Methoden wird versucht, das Kammerwasser zum Ausfließen zu führen. Bei einem Winkelblockglaukom müssen jedoch andere Methoden wie zum Beispiel die Iridektomie angewendet werden, bei der die Iris teilweise entfernt wird, um den Kammerwinkel zu vergrößern.

Augenoperation bei Grauem Star

Der Graue Star ist eine Krankheit, die bei fast allen Menschen im Alter auftritt, wenn das Auge aufgrund des Nährstoffmangels getrübt ist und dadurch die Sehkraft verringert wird. Verursacht werden kann diese Sehschwäche aber auch durch diverse Krankheiten und aufgrund äußerer Umstände.

So ist beispielsweise Diabetes eine der häufigsten Ursachen für diese Augenkrankheit. Aber auch Medikamente und starke UV-Strahlen können zu dieser Sehschwäche führen. Um diese Augenkrankheit, die Kurzsichtigkeit verursacht, zu behandeln, kann eine Augenoperation durchgeführt werden. Diese dauert nur wenige Minute und kann verhindern, dass sich der Zustand des Auges verschlimmert.

Bei der so genannten ICCE-Operation – ICCE steht für „Intrakapsuläre Cataractextraction“ – entfernt der Ophtomologe, sprich der Augenarzt, die Linse mitsamt der Linsenkapsel durch einen großen Schnitt und fügt eine künstliche Linse ein. Andere wichtige Verfahren der refraktiven Chirurgie sind Lasik, Lasek und PRK.

Mit der ECCE-Methode („Extrakapsuläre Cataraktextraktion“) kann eine größere Operation verhindert werden, indem der Arzt nur die vordere Linsenkapsel öffnet und damit die beschädigte Linse ausbessert. Eine andere Methode ist die Phaco oder die ICL, mit der der beschädigte Linsenkern durch den Ultraschall oder durch Laser während der Augenoperation abgesaugt werden kann.

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